meine neue kleine kamera sony nex-5
28. Dezember 2010 3 Kommentare
(dieser post soll keine kamerakritik sein, es ist vielmehr ein persönlicher bericht)
seit ich mit spiegelreflex fotografiere brauche ich sonykameras. das stimmt natürlich so nicht ganz!
ich fotografierte in meiner analogen zeit mit einer minolta dynax 700i. gross war die freude als konika minolta, wie die marke nun hiess, endlich die konika minolta 7d heraus brachte.
aber der reihe nach: mein digitales zeitalter begann mit der kompaktkamera sony f717, die mich mit ihrem schönen zeiss-objektiv überzeugte. als dann nach langer zeit wie oben schon gesagt die digitale version der minolta zu kaufen war, haben wir uns ein exemplar zugelegt. es fühlte sich gut an, die altvertrauten objektive wieder einsetzen zu können. so stand uns zum beispiel schon damals ein tolles makroobjektiv zur verfügung.
kurz darauf erfuhren wir, dass sony das kamerageschäft von konika minolta übernehmen würde. wir fanden es lustig zu sehen wie unsere zwei kameramarken zu einer verschmolzen.
mit meinem beruflichen wiedereinstieg wurde es mir finanziell möglich, das equipment auszubauen. es kamen nun also noch neue schöne objektive und ein neuer schneller dslr-body dazu. es macht spass mit diesem material zu fotografieren, jedoch habe ich nicht lust, die schwere kameraausrüstung immer rumzutragen. die alternative iphone wurde zwar immer besser, das neue iphone4 liefert ganz schöne fotos, doch vermisse ich die möglichkeiten einer wechselobjektivkamera.
seit ein paar tagen besitze ich nun eine lustige kleine kreation aus dem hause sony, es ist die systemkamera nex-5 mit dem objektiv 18-55. http://www.sony.de/hub/nex-kompaktkamera
dazu habe ich mir den adapterring gekauft, der es ermöglicht die alpha-objektive anzuschliessen. ein firmwareupdate der kamera und des rings lassen neuerdings sogar die nutzung des autofokus zu, leider nur mit einigen ausgewählten modellen, von denen ich glücklicherweise zwei besitze – zwei der lichtstärksten und leider auch der schwersten. das stellte ich mit einem lachenden aber auch einem weinenden auge fest. ich hätte lieber mein relativ leichtes 4.5-5.6/75-300 mm sony zoomobjektiv angeschlossen und mit autofokus benutzt, da es leider nicht den “richtigen” zoomantrieb hat, funktioniert mit ihm dieser aber nicht.
ich weiss nämlich nicht so recht, warum ich auf den kamerazwerg nex-5 das riesenobjektiv 2.8/70-200 G aufschnallen soll … ?
vielleicht komm ich noch dahinter? vielleicht benutze ich mal mein rohr zum filmen, dann wäre aber als kamerabody sicher die filmschwester nex-VG10E angebrachter. so eine schwester hat die nex-5 nämlich …




@adrian
das volumen der nex-5 ist sehr viel kleiner als das der grossen dslr, wenn das originalobjektiv montiert ist. mit adapter und alphaobjektiv macht es natürlich keinen unterschied.
ich frage mich einfach, wer das zielpublikum dieser kamera ist, wenn nur die grossen schweren alphaobjektive mit autofokus genutzt werden können, warum dann überhaupt wechselobjektiv? (die beiden zoomobjektive der nex beginnen beide bei 18 mm …)
stichwort kameratasche: da habe ich als frau vielleicht den vorteil normalerweise eine handtasche dabei zu haben … ;-)
ps
der verwacklungsschutz ist nicht mehr wie bei den sony-dslrs in der kamera sondern im objektiv untergebracht, mit alphaoptik steht er darum nicht zur verfügung. ein ev. wichtiger nachteil, neben langer autofokuseinstellzeit
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Hoi Bea.
Netter Post, habe mir die NEX-5 auch schon oft angesehen (wie auch deren Konkurrenten). Was ich mich dabei aber immer frage: ist so eine NEX wie abgebildet mit einem Objektiv wirklich arg besser zu transportieren?
Selbstverständlich macht es vom Gewicht her einen Unterschied, einen Sony DSLR-Body anstelle des NEX-Body tragen zu müssen, aber vom Volumen her kann ich mir da nicht grosse Vorteile vorstellen. Ich kann das Ding ja nicht in die Westentasche stecken, brauche also eh wieder eine (kleine) (Kamera-)Tasche.